Wissen & Impulse
Hintergründe zu Strategie, Physiologie und Mindset für ein souveränes Leben ab 50.
(jeden Sonntag neu)

Wir werden im Alter oft gemütlicher. Wir gehen spazieren, wir schwimmen Bahnen. Das ist gut für das Herz. Aber für die Sturzprophylaxe fehlt eine entscheidende Komponente: Die Schnelligkeit. Wir verlieren die schnellen Fasern zuerst Unsere Muskeln bestehen aus langsamen Fasern (Ausdauer) und schnellen Fasern (Reaktion/Kraft). Ab 50 bauen wir vor allem die schnellen "Fast-Twitch"-Fasern ab. Aber genau die brauchen wir, wenn wir stolpern. Um einen Sturz abzufangen, muss das Bein blitzschnell nach vorne schnellen. Ein Marathonläufer-Muskel ist dafür zu langsam. Reaktives Training mit dem Adlerauge Bei THE OLDER THE GREATER bauen wir kleine, kontrollierte Impulse ein. Wir üben nicht nur langsame Kniebeugen, sondern auch mal das schnelle "Abbremsen". Oder wir üben das "Stolpern" mit kontrollierter Landung. Das hält nicht nur die Muskeln spritzig, sondern auch das Gehirn wach. Wir machen Sie nicht zum Sprinter, aber wir sorgen dafür, dass Ihre Reflexe hellwach bleiben. https://www.theolderthegreater.de/training Quellen: Aging and the preferential loss of fast-twitch myofibers

Haben Sie das Gefühl, dass Sie "kleiner" werden? Dass der obere Rücken runder wird (Kyphose) und der Kopf sich nach vorne schiebt? Das sieht nicht nur "alt" aus, es raubt Ihnen auch die Luft. Wenn der Brustkorb zur Zwangsjacke wird Ein starker Rundrücken drückt auf den Brustkorb. Die Lunge hat keinen Platz mehr, sich zu entfalten. Die Folge: Sie werden schneller kurzatmig. Viele denken, das liegt am Alter oder am Herzen, dabei ist es "nur" die Haltung. Öffnen statt hängen lassen Die Lösung liegt nicht darin, sich künstlich "gerade zu ziehen". Wir müssen die verkürzte Brustmuskulatur vorne öffnen und die schwachen Muskeln zwischen den Schulterblättern wecken. In unseren Übungen (Säule 2) lernen Sie, das Brustbein wieder stolz nach oben zu heben. Wir schaffen Platz zwischen den Rippen. Die häufigste Rückmeldung unserer Teilnehmer nach 4 Wochen? "Ich kriege wieder richtig Luft." Und ganz nebenbei wirken Sie durch die aufrechte Haltung 10 Jahre jünger. https://www.theolderthegreater.de/testimonials Quellen: Effects of thoracic muscle exercises on kyphosis and respiratory function*

Wann haben Sie sich das letzte Mal auf den Boden gesetzt – und sind ohne Hilfe wieder aufgestanden? Für viele Senioren ist der Boden eine "No-Go-Area". Wer einmal unten ist, kommt kaum wieder hoch. Der "Sitting-Rising-Test" Dieser Test ist in der Medizin berühmt. Er prüft, ob Sie sich ohne Einsatz der Hände hinsetzen und wieder aufstehen können. Studien zeigen eine verblüffende Korrelation: Menschen, die das gut können, haben eine signifikant höhere Lebenserwartung. Warum? Weil diese Bewegung alles braucht: Kraft, Balance, Beweglichkeit und Koordination. Wir holen Sie auf den Boden (und wieder hoch) Keine Sorge, wir verlangen diesen Test nicht am ersten Tag. Aber unser Ziel bei TOTG ist es, Ihnen diese "Boden-Kompetenz" zurückzugeben. Wir trainieren die einzelnen Komponenten: Die Kraft in den Beinen, die Flexibilität in der Hüfte. Wer keine Angst vor dem Boden hat, hat auch keine Angst vor einem Sturz – denn er weiß, er kommt wieder hoch. Das ist wahre Unabhängigkeit. https://www.theolderthegreater.de/training Quellen: European Journal of Preventive Cardiology: Sitting-Rising Test predictor of mortality*

Wir waschen unsere Hände, wir putzen unsere Zähne. Aber wie reinigen wir unser Gehirn? Lange wusste man das nicht. Heute kennen wir das Glymphatische System – die Müllabfuhr des Gehirns. Aufräumen passiert nachts Dieses System spült nachts, während wir tief schlafen, Giftstoffe und Ablagerungen (wie Amyloid-Beta, das mit Alzheimer in Verbindung gebracht wird) aus dem Gehirn. Doch im Alter arbeitet dieses System oft langsamer. Sport ist der Motor für die Müllabfuhr Studien zeigen: Körperliche Aktivität verbessert die Effizienz dieses Reinigungssystems drastisch. Wer sich tagsüber bewegt, schläft nachts tiefer – und genau in diesem Tiefschlaf arbeitet die Müllabfuhr auf Hochtouren. Zudem fördert die gesteigerte Durchblutung beim Sport den Abtransport der Schadstoffe. Wenn Sie bei uns trainieren, tun Sie also nicht nur etwas für Ihre Figur, sondern betreiben aktive Demenz-Prävention. Ein klarer Kopf beginnt mit bewegten Beinen. https://www.theolderthegreater.de/contact Quellen: The Glymphatic System: Waste Clearance and Brain Health*

Haben Sie manchmal das Gefühl, innerlich unter Strom zu stehen, obwohl gar nichts los ist? Oder schlafen Sie schlecht ein, weil die Gedanken kreisen? Im Alter reagiert unser Nervensystem oft empfindlicher auf Stress. Der Gegenspieler zum Stress ist der Vagus-Nerv – unser Ruhe-Nerv. Mehr als nur "Entspannung" Ein aktiver Vagus-Nerv senkt den Blutdruck, beruhigt den Herzschlag und fördert die Verdauung. Aber wie schaltet man ihn ein? Man kann ihn nicht direkt steuern, aber man kann ihn "austricksen". Atmen und Bewegen Der Vagus-Nerv reagiert auf bestimmte Atemmuster und Bewegungen des Zwerchfells. In unserem Training ist die Atmung kein Nebenprodukt, sie ist Teil der Übung. Wenn wir Sie anleiten, "tief ein- und auszuatmen" oder beim Dehnen die "Boxatmung" zu praktizieren, aktivieren wir direkt Ihre innere Bremse. Das Training bei THE OLDER THE GREATER ist deshalb oft anstrengend und entspannend zugleich. Sie gehen nicht aufgedreht, sondern geerdet und ruhig aus der Stunde. https://www.theolderthegreater.de/training Quellen: Cedars-Sinai: Stimulating the Vagus Nerve*

Sie haben Rückenschmerzen im unteren Bereich und massieren, wärmen und salben den Rücken? Und nichts hilft dauerhaft? Vielleicht behandeln Sie die falsche Seite. Der Übeltäter sitzt oft vorn: Der Psoas-Muskel (Hüftbeuger) . Er verbindet die Oberschenkel mit der Lendenwirbelsäule. Die Falle des Sitzens Wir sitzen beim Frühstück, im Auto, vor dem Fernseher. Dadurch ist der Psoas permanent in einer verkürzten Position. Stehen wir dann auf, zieht dieser verkürzte Muskel die Lendenwirbelsäule nach vorne ins Hohlkreuz. Die Folge: Druck und Schmerz im unteren Rücken. Aufrichtung ist der Schlüssel Statt den Rücken noch mehr zu massieren, müssen wir die Vorderseite öffnen. In unseren Trainingseinheiten legen wir großen Wert auf die Streckung der Hüfte. Übungen wie der sanfte Ausfallschritt oder die "Brücke" dehnen den Psoas auf. Wenn der Zug von vorne nachlässt, kann der Rücken endlich entspannen. Viele unserer Teilnehmer sind überrascht, wie schnell "Rückenschmerzen" verschwinden, wenn man um die Vorderseite kümmert. https://www.theolderthegreater.de/testimonials Quellen: Good Health Group: Strengthening the Iliopsoas in Seniors*