Wissen & Impulse
Hintergründe zu Strategie, Physiologie und Mindset für ein souveränes Leben ab 50.
(jeden Sonntag neu)

Wir bei The Older The Greater schreiben Ihnen nicht vor, was Sie essen sollen. Wir glauben an physiologische Lösungen, nicht an Verbote. Die spannendste Entdeckung der letzten Jahre liefert uns dafür das perfekte Werkzeug: Der Musculus Soleus (Schollenmuskel). Der metabolische Motor Forschungen der University of Houston haben gezeigt, dass dieser Muskel eine Sonderstellung im Körper hat. Wenn er spezifisch aktiviert wird, verbrennt er Glukose und Fette aus dem Blut mit enormer Effizienz – und das, ohne zu ermüden. Er ist wie ein "Staubsauger" für den Blutzucker. Die mechanische Lösung Anstatt Kalorien zu zählen, bringen wir Ihnen bei, wie Sie diesen Muskel "einschalten" (z. B. durch Heben und Senken der Fersen im Stehen). Das senkt den Insulinbedarf nach einer Mahlzeit drastisch – rein mechanisch. Wir nutzen Bewegung, um dem Körper zu helfen, Nahrung besser zu verarbeiten. Wissenschaftliche Quelle: https://stories.uh.edu/2022-soleus-pushup/index.html

"Bauch einziehen!" Das hat man uns früher beigebracht. Für die Stabilität der Wirbelsäule ist das oft falsch. Wahre Stabilität kommt durch Druck von innen, den sogenannten intra-abdominalen Druck. Der Airbag für den Rücken Schauen Sie sich das Bild oben an. Der Muskel, den Sie sehen (Transversus Abdominis), verläuft quer, wie ein Gürtel. Er ist nicht dazu da, den Rumpf zu beugen (wie bei Sit-ups), sondern ihn zusammenzuziehen. Zusammen mit Ihrem Atemmuskel, dem Zwerchfell, bildet er einen natürlichen Airbag, der die Lendenwirbelsäule von vorne stützt. Technik statt Sixpack Wir machen keine Crunches. Wir bringen Ihnen bei, wie Sie bei Belastung (z.B. Kiste heben) durch Atmung diesen Druck aufbauen. Das ist das "Innere Korsett", von dem wir sprechen. Es ist unsichtbar, aber wirkungsvoller als jeder Gewichthebergürtel. Wissenschaftliche Quelle: https://www.jospt.org/doi/10.2519/jospt.2012.3830

Oft hört man den Rat: "Häng dich einfach mal aus, das tut dem Rücken gut." Für Menschen über 50 ist dieser Rat oft nutzlos oder sogar gefährlich. Wer hat schon eine Stange zu Hause? Und viel wichtiger: Viele Schultergelenke vertragen das passive Hängen mit vollem Körpergewicht gar nicht mehr. Aktive Elongation: Sicher am Boden Wir brauchen keine Geräte, um die Bandscheiben zu entlasten. Wir nutzen biomechanische Prinzipien der aktiven Elongation. Die Technik: Am Boden (z.B. im Vierfüßlerstand oder in der Haltung des Kindes) fixieren wir das Becken und krabbeln mit den Fingern aktiv nach vorne. Der Effekt: Wir erzeugen Zug auf die Wirbelsäule durch Muskelkraft, nicht durch Schwerkraft. Das ist steuerbar, sicher für die Schultern und zieht die Wirbel genauso effektiv auseinander. Das Adlerauge achtet dabei darauf, dass Sie nicht ins Hohlkreuz ausweichen, sondern die Länge wirklich in der Lendenwirbelsäule ankommt. Wissenschaftliche Quelle: https://www.jospt.org/doi/10.2519/jospt.2015.5910

Wir leben in einer Zeit der "Hacks" und Abkürzungen. 20-Minuten-Workouts versprechen Wunder. Doch bei The Older The Greater sind wir ehrlich zu Ihnen: Wenn es um echte biologische Verjüngung geht, gibt es keine Abkürzung. Die "Innere Apotheke" öffnet erst spät Unser Körper ist ein Meister der Ökonomie. Er schüttet seine wertvollsten Heilsubstanzen – die sogenannten Myokine (z.B. Interleukin-6 in seiner entzündungshemmenden Form) – nicht sofort aus. Die Wissenschaft zeigt, dass der Muskel eine gewisse Zeit der kontinuierlichen Belastung benötigt, um den "Signal-Schalter" umzulegen. Oft steigen diese Werte erst signifikant an, wenn die Glykogenspeicher im Muskel angegriffen werden – und das passiert selten in den ersten 20 Minuten. Qualität über eine Stunde halten Eine Stunde Training ist lang. Alleine zu Hause neigt man dazu, Pausen zu machen oder die Intensität zu senken, wenn es brennt. Genau hier greift unser Adleraugen-Prinzip: Wir begleiten Sie über die volle Distanz. Wir sorgen dafür, dass Sie auch in Minute 45 noch präzise arbeiten. Nur so erreichen Sie den physiologischen Bereich, in dem Training zur Medizin wird. "Exercise Snacks" im Alltag sind eine nette Ergänzung, aber sie ersetzen niemals das tiefe, strukturierte Training. Wissenschaftliche Quelle: https://journals.physiology.org/doi/full/10.1152/physrev.90100.2007

Wir werden im Alter oft gemütlicher. Wir gehen spazieren, wir schwimmen Bahnen. Das ist gut für das Herz. Aber für die Sturzprophylaxe fehlt eine entscheidende Komponente: Die Schnelligkeit. Wir verlieren die schnellen Fasern zuerst Unsere Muskeln bestehen aus langsamen Fasern (Ausdauer) und schnellen Fasern (Reaktion/Kraft). Ab 50 bauen wir vor allem die schnellen "Fast-Twitch"-Fasern ab. Aber genau die brauchen wir, wenn wir stolpern. Um einen Sturz abzufangen, muss das Bein blitzschnell nach vorne schnellen. Ein Marathonläufer-Muskel ist dafür zu langsam. Reaktives Training mit dem Adlerauge Bei THE OLDER THE GREATER bauen wir kleine, kontrollierte Impulse ein. Wir üben nicht nur langsame Kniebeugen, sondern auch mal das schnelle "Abbremsen". Oder wir üben das "Stolpern" mit kontrollierter Landung. Das hält nicht nur die Muskeln spritzig, sondern auch das Gehirn wach. Wir machen Sie nicht zum Sprinter, aber wir sorgen dafür, dass Ihre Reflexe hellwach bleiben. https://www.theolderthegreater.de/training Quellen: Aging and the preferential loss of fast-twitch myofibers

Haben Sie das Gefühl, dass Sie "kleiner" werden? Dass der obere Rücken runder wird (Kyphose) und der Kopf sich nach vorne schiebt? Das sieht nicht nur "alt" aus, es raubt Ihnen auch die Luft. Wenn der Brustkorb zur Zwangsjacke wird Ein starker Rundrücken drückt auf den Brustkorb. Die Lunge hat keinen Platz mehr, sich zu entfalten. Die Folge: Sie werden schneller kurzatmig. Viele denken, das liegt am Alter oder am Herzen, dabei ist es "nur" die Haltung. Öffnen statt hängen lassen Die Lösung liegt nicht darin, sich künstlich "gerade zu ziehen". Wir müssen die verkürzte Brustmuskulatur vorne öffnen und die schwachen Muskeln zwischen den Schulterblättern wecken. In unseren Übungen (Säule 2) lernen Sie, das Brustbein wieder stolz nach oben zu heben. Wir schaffen Platz zwischen den Rippen. Die häufigste Rückmeldung unserer Teilnehmer nach 4 Wochen? "Ich kriege wieder richtig Luft." Und ganz nebenbei wirken Sie durch die aufrechte Haltung 10 Jahre jünger. https://www.theolderthegreater.de/testimonials Quellen: Effects of thoracic muscle exercises on kyphosis and respiratory function*