Warum wir Sie manchmal bitten, die Augen zu schließen (Es hat nichts mit Schlafen zu tun)

Eine Person mit geschlossenen Augen und zurückgeneigtem Kopf in ruhiger, entspannter Haltung vor einem weichen, Hintergrund.
Unser Gleichgewicht ruht auf drei Säulen: 
Den Augen, dem Innenohr und dem Gefühl in den Gelenken (Propriozeption). Im Alter verlassen sich viele Menschen fast zu 100% auf die Augen. Das geht gut – bis das Licht ausgeht oder die Brille fehlt.

Training der internen Sensoren 
Um Sie wirklich sturzsicher zu machen, müssen wir Ihre "internen Fühler" trainieren. Deshalb bitten wir Sie im Training – unter sicheren Bedingungen – die Augen zu schließen und in den Körper zu spüren. Wie steht mein Fuß? Wo ist mein Knie?

Wer das beherrscht, den wirft auch ein nächtlicher Gang zur Toilette im Dunkeln nicht aus der Bahn. Das Adlerauge gibt Ihnen dabei Sicherheit: Wir sehen Sie, auch wenn Sie uns gerade nicht sehen.

Wissenschaftliche Quelle: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3955899/
Eine Person trägt eine Kiste mit dunklen Trauben in einem Weinberg; im Hintergrund sind andere Erntehelfer zu sehen.
von account-for-7e08d7a547b54ea79642eab5b7738786 19. April 2026
Viele Senioren sind noch stark. Sie können schwere Einkaufstüten tragen. Aber wenn sie stolpern, fallen sie trotzdem. Warum? Weil ihnen die Geschwindigkeit fehlt. Der Verlust der schnellen Fasern Ab 50 verlieren wir vor allem die "Typ-II-Muskelfasern". Das sind die Sprinter-Fasern, die blitzschnell reagieren. Die "Marathon-Fasern" bleiben erhalten. Wenn Sie stolpern, haben Sie nur Millisekunden, um das Bein nach vorne zu werfen. Kraft nützt nichts, wenn sie zu spät kommt. Wir wecken den Tiger In unseren 60-Minuten-Sessions bauen wir Phasen ein, in denen wir bewusst schnell werden. Ein zackiges Aufstehen, ein schneller Armzug. Das signalisiert dem Körper: "Behalte die schnellen Fasern, wir brauchen sie!" Wir machen Sie nicht zum Sprinter, aber wir sorgen dafür, dass Ihre Reflexe hellwach bleiben. Wissenschaftliche Quelle: https://journals.physiology.org/doi/full/10.1152/japplphysiol.00208.2023
Ein Paar in weißen Hemden trainiert in einem Fitnessstudio, die Hände in die Hüften gestemmt, lächelnd.
von account-for-7e08d7a547b54ea79642eab5b7738786 12. April 2026
Beobachten Sie einmal ältere Menschen beim Gehen. Viele schwanken bei jedem Schritt leicht von links nach rechts. Man nennt das "Trendelenburg-Gang" oder umgangssprachlich Watscheln. Es ist ein Zeichen für eine gefährliche Schwäche im Gluteus Medius (der seitliche Gesäßmuskel). Der Stabilisator Dieser Muskel hat nur eine Aufgabe: Das Becken waagerecht halten, wenn wir auf einem Bein stehen (was wir beim Gehen 60% der Zeit tun!). Ist er schwach, kippt das Becken ab. Das erhöht das Risiko für seitliche Stürze – die Hauptursache für Hüftfrakturen. Adlerauge statt Maschine Im Studio gibt es Maschinen dafür. Wir machen es besser: Wir trainieren den Muskel im Stehen oder in der Seitenlage am Boden. Das Adlerauge sieht sofort, wenn Sie ausweichen oder die Hüfte verdrehen. Wir zwingen diesen Muskel zur Arbeit, damit Sie im Alltag wieder wie auf Schienen gehen. Wissenschaftliche Quelle: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4101852/
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