Schluss mit dem "Watscheln": Warum der Gluteus Medius Ihre Lebensversicherung gegen Stürze ist

Beobachten Sie einmal ältere Menschen beim Gehen.
Viele schwanken bei jedem Schritt leicht von links nach rechts. Man nennt das "Trendelenburg-Gang" oder umgangssprachlich Watscheln. Es ist ein Zeichen für eine gefährliche Schwäche im Gluteus Medius
(der seitliche Gesäßmuskel).
Der Stabilisator
Dieser Muskel hat nur eine Aufgabe: Das Becken waagerecht halten, wenn wir auf einem Bein stehen (was wir beim Gehen 60% der Zeit tun!). Ist er schwach, kippt das Becken ab. Das erhöht das Risiko für seitliche Stürze – die Hauptursache für Hüftfrakturen.
Adlerauge statt Maschine
Im Studio gibt es Maschinen dafür. Wir machen es besser: Wir trainieren den Muskel im Stehen oder in der Seitenlage am Boden. Das Adlerauge sieht sofort, wenn Sie ausweichen oder die Hüfte verdrehen. Wir zwingen diesen Muskel zur Arbeit, damit Sie im Alltag wieder wie auf Schienen gehen.
Wissenschaftliche Quelle: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4101852/

Der Nacken ist fest, der Kopf lässt sich kaum drehen. Die meisten massieren jetzt wild drauf los. Wir bei The Older The Greater gehen einen intelligenteren Weg: Wir nutzen die Verschaltung Ihres Gehirns. Die Augen-Nacken-Kopplung Die Muskeln, die Ihre Augen bewegen, und die kleinen Muskeln im Nacken sind neurologisch fest verdrahtet. Wenn die Augen starr sind (Bildschirmblick), wird der Nacken starr. Wir nutzen Übungen, bei denen Sie den Kopf fixieren und nur die Augen in die extremen Ecken bewegen. Das sendet ein Signal an das Nervensystem (über den Vagusnerv): "Gefahr vorbei, locker lassen." Oft spüren unsere Teilnehmer ein sofortiges "Loslassen" im Nacken, ganz ohne Massage. Wir trainieren nicht nur Muskeln, wir trainieren das Betriebssystem Ihres Körpers. Wissenschaftliche Quelle: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8119582/

Im Fitnessstudio geht es oft darum, Gewichte zu heben. Im echten Leben – und in der Sturzprophylaxe – geht es aber meist darum, Gewichte (oder den eigenen Körper) abzubremsen. Treppe runter, hinsetzen, Stolperer abfangen. Exzentrik: Hoher Ertrag, geringe Kosten Diese bremsenden Bewegungen nennt man exzentrisches Training. Das Geniale: Der Muskel kann in der Bremse viel mehr Kraft aushalten als im Hub, verbraucht dabei aber weniger Sauerstoff. Das ist ideal für Best Ager. Wir bauen Kraft und Sehnenstabilität auf, ohne Sie atemlos zu machen. Training ohne Hanteln Wir üben das "Zeitlupen-Hinsetzen". Sie kämpfen gegen die Schwerkraft, Millimeter für Millimeter. Das ist anstrengend, aber sicher. Unser Adlerauge korrigiert dabei gnadenlos Ihre Beinachse: Kein Knie darf nach innen kippen. Nur so werden Ihre Gelenke geschützt und Ihre Oberschenkel stahlhart. Wissenschaftliche Quelle: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20303404/